Bestechung ist im juristischen Sinne in Deutschland eine nach § 334 Strafgesetzbuch mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe bedrohte Straftat. Bestechung begeht, wer einem Amtsträger (Wahlamt, Beamter, Angestellter im öffentlichen Dienst usw.), einem für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einem Soldaten der Bundeswehr als Gegenleistung dafür, dass er eine Amtshandlung vorgenommen hat oder künftig vornehmen wird, einen Vorteil für sich oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt. Der Amtsträger, der den Vorteil für sich oder einen Dritten fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, ist wegen Vorteilsannahme (§ 331 StGB) oder Bestechlichkeit (§ 332 StGB) zu bestrafen.

Bestechung beschränkt sich allerdings nicht nur auf Angestellte des öffentlichen Dienstes. Bestochen werden können auch Mitarbeiter, Unternehmer, selbst der Ehegatte. Bestechung geht einher mit Korruption – sogenannte Bestechungsaffären kommen also sowohl im privaten Sektor, als auch im wirtschaftlichen und häufig auch im politischen Sektor vor, letzteres insbesondere bei der Parteienfinanzierung.

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