Korruption im juristischen Sinn ist der Missbrauch einer Vertrauensstellung in einer Funktion in Verwaltung, Justiz, Wirtschaft, Politik oder auch in nichtwirtschaftlichen Vereinigungen oder Organisationen (zum Beispiel Stiftungen), um einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den kein rechtlich begründeter Anspruch besteht. Korruption bezeichnet Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung. Im wirtschaftlichen und politischen Sektor gibt es Unmengen an korrupten Vorgängen: In der Politik sind am Häufigsten intransparente Parteienfinanzierungen betroffen, aber auch Politiker selbst Handeln nicht selten illegal zu ihrem eigenen Vorteil. Nicht weniger häufig kommt Korruption in den Führungsetagen von klein-, mittel- und großständischen Unternehmen vor: Regelmäßig sind Manager, Wirtschaftsbosse und Vorstandsmitglieder in korrupte Machenschaften verwickelt oder stehen unter dessen Verdacht. Auch wenn die Baubranche seit Jahrzehnten als am Anfälligsten für Korruption gilt, so lässt sich doch sagen, dass Korruption in nahezu jeder Branche vorkommt.

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